Dr. med. Charlotte Neidhardt
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Parkinson (Neurologie - nur privat)

Beim Parkinson liegt in den Basalganglien ein Dopaminmangel und ein Acetylcholinüberschuß vor. Parkinson kann idiopathisch oder symptomatisch sein.

Beim Morbus Parkinson (idiopathischer Parkinson) sterben Nervenzellen in der Substantia nigra ab.

Symptomatisch kann das Parkinson-Syndrom bedingt sein:
  • vaskulär (cerebrale Arteriosklerose)
  • medikamentös (z.B. Neuroleptika)
  • toxisch (Kohlenmonoxidvergiftungen)
  • traumatisch (z.B. bei Boxern)
  • Hirntumore
Symptome:
  1. Tremor: ein Zittern der Finger (Pillendrehbewegung), das auch auf Kopf und Beine übergehen kann durch eine unkontrollierte Muskelaktivität. Es handelt sich um einen Ruhetremor.
  2. Rigor: Muskeltonuserhöhung! Bei passiver Bewegung reagieren die Arme nur ruckartig (Zahnradphänomen) - führt zu Muskelschmerzen.
  3. Akinese: verlangsamte Motorik, Mimik und Gestik sind verarmt, das sog. Maskengesicht, gestörte Feinmotorik
  4. Bradyphrenie: Konzentrations- und Auffassungsstörung, Verlangsamung geistiger Funktionen
  5. vegetative Symptome:
    - Speichelfluß
    - Schwitzen
    - Obstipation
  6. außerdem Depressionen, Schlafstörungen und Demenzen
1 + 2 zählen zu der Plussymptomatik
3 + 4 zählen zu der Minussymptomatik

Diagnose:

Klinische Diagnose durch das typische neurologische Krankheitsbild im Schädel CT oder Kernspintomographie sieht man evtl. Läsionen im Bereich der Stammganglien

Therapie:
  • medikamentös
    • L-Dopa (z.B. Madopar) ist eine Vorstufe von Dopamin. Es kann die Bluthirnschranke durchdringen. Dann wird es zum Transmitter umgeformt.
    • Anticholinergika (z.B. Akineton) hemmen die Plussymptomatik
    • MAO-B-Hemmer verhinder den Dopamninabbau
    • Dopaminantagonisten (z.B. Pravidel) besetzen die Dopaminrezeptoren
  • Krankengymnastik